Thomas Taranu - Mein Berliner Lieblingsort

Thomas Taranu

Für Thomas Taranu ist das Restaurant Borchardt der Lieblingsort in Berlin. Das liegt aber nicht nur am "leckeren Essen", sondern vor allem auch daran, dass seine Schwester dort arbeitet. Und mit ihr versucht er bei allen Berlin-Besuchen viel Zeit zu verbringen. Und Berlin-Besuchern empfiehlt er nicht nur einen Besuch im Restaurant, sondern auch einen Gang über den Kurfürstendamm.

Andreas Toba - Mein Berliner Lieblingsort

Andreas Toba

"Berlin ist einfach geil." Auch wenn Andreas Toba die Hauptstadt noch nicht ausgiebig besuchen und entdecken konnte, so sind doch einige Eindrücke geblieben. Vor allem auch im Vergleich zu seiner Heimatstadt Hannover ist Berlin "so riesig". Es gäbe einfach so viel zu sehen in der Stadt - so zum Beispiel vom Fernsehturm die Prachtstraße "Unter den Linden" entlang zum Brandenburger Tor. Aber eine der Hauptattraktionen hat es ihm besonders angetan. Auch wenn Andreas Toba bisher noch keine Gelegenheit dazu hatte, er würde sich sehr gerne mal den Reichstag ansehen. "In dem Gebäude zu sein, in dem alles über Deutschland entschieden werde, sei einfach interessant." Und vielleicht geht der Wunsch ja beim nächsten Berlin-Besuch in Erfüllung...

Restaurant Borchardt

Die Ursprünge des Restaurants reichen bis in das Jahr 1853 zurück, mit der Gründung von August F.W. Borchardts Wein- und Delikatessenhandlung. Wenig später konzipierte er die "Versandküche". Er wurde nicht nur innerhalb von Berlin, sondern im ganzen Deutschen Reich und sogar im Ausland erfolgreich. In der wilhelminischen Ära wurde Borchardt Hoflieferant des Kaisers und setzte damals Maßstäbe bei Menü-Kreationen anlässlich von Hochzeiten oder Krönungen.

Zu DDR-Zeiten im Besitz der HO und unter einem anderen Namen als Restaurant geöffnet, wurde das Borchardt nach der Wende reprivatisiert, saniert und schließlich 1992 unter seinem traditionsreichen Namen wiedereröffnet - und entwickelte sich bis heute zu einem beliebten Treffpunkt von Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Kultur.
Quellen: borchardt-catering, wikipedia

Das Reichstagsgebäude

Das Reichstagsgebäude
Das Reichstagsgebäude

Das Gebäude für den Reichstag des Deutschen Kaiserreiches wurde nach Entwürfen des Architekten Paul Wallot erbaut und im Jahre 1894 eingeweiht. Am 10. Dezember 1894 findet die Eröffnungssitzung im neu erbauten Gebäude statt. Bereits 1918 sollte es ein Symbol für den Untergang des Kaiserreiches werden, als am 9. November 1918 von einem Balkon des Reichstaggebäudes durch Philipp Scheidemann die Republik ausgerufen wurde. In den folgenden 14 Jahren war das Gebäude Sitz des Reichstages der Weimarer Republik. Bereits kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten kommt es am 27. Februar 1933 infolge von Brandstiftung zu einer weitgehenden Zerstörung des Gebäudeinneren. Der Reichstagsbrand wurde als willkommener Anlass gesehen, mit der sogenannten Reichstagsbrandverordnung praktisch alle Grundrechte der Weimarer Verfassung bis auf weiteres aufzuheben. Aber das Gebäude sollte auch wieder das Symbol für den Untergang des Dritten Reiches werden, als sowjetische Soldaten in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges die rote Fahne auf dem Gebäude hissten.

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurden das Reichstagsgebäude, wie auch das nahe gelegene Brandenburger Tor, zu einem Symbol für die Deutsche Teilung. Die Mauer verlief unmittelbar hinter der Ostseite des Gebäudes - und Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages durften nach dem Viermächteabkommen im Reichtstagsgebäude nicht abgehalten werden. Aber nach dem Fall der Mauer wurde das Gebäude zum Symbol für die Einheit, als in der Nacht zum 3. Oktober 1990 die zentralen Feierlichkeiten vor dem Gebäude stattfanden und vor dem Haupteingang die "Fahne der Einheit" aufgezogen wurde. 1991 wurde vom Deutschen Bundestag das Reichstagsgebäude als zukünftiger Parlaments-Sitz beschlossen und zu einem Architektenwettbewerb eingeladen, in dessen Ergebnis schließlich Sir Norman Forster den Zuschlag bekam.

Der eigentliche Umbau des Reichstagsgebäudes begann 1995, unmittelbar nachdem das Gebäude durch die Verhüllung der Künstler Christo und Jeanne-Claude weltweit in den Medien zu sehen war.

Schlüsselübergabe für das neue Reichstagsgebäude mit der neuen Kuppel, einem der neuen Wahrzeichen von Berlin, erfolge 1999 - im gleichen Jahr nahm der Deutsche Bundestag dort auch seine ständige Arbeit auf.

Und wer einmal das Reichstagsgebäude besichtigen möchte, kann sich ganz einfach online an den Besucherdienst des Deutschen Bundestages wenden.

Quellen: Deutscher Bundestag; Wikipedia