Kurz-Interview mit Nadine Jarosch

Was bedeutet es für dich, das erste Mal bei einem internationalen Wettkampf im Damen-Bereich dabei zu sein?
Es ist unglaublich toll, da ich nicht nur die Jüngste im deutschen Team bin, sondern auch zu den Jüngsten der ganzen EM. Ich habe vor zwei Wochen erfahren, dass ich dabei bin, ich habe mich riesig gefreut, dass ich überzeugen konnte. Es ist eine große Herausforderung für mich.

Wie ist es für dich, mit erfahrenen Turnerinnen wie Oksana Chusovitina in einer Mannschaft zu turnen?
Ich kann von den Älteren nur lernen, da zählt auch Kim Bui dazu. Oksana hat schon oft bei Olympischen Spielen geturnt, es ist etwas ganz Besonderes, mit ihr zu turnen. Ich hoffe, dass ich irgendwann auch so erfolgreich sein werde.

Du warst heute beim Podiumstraining als erste Turnerin der EM an den Geräten, wie ist die Atmosphäre?
Ich habe das erste Mal überhaupt auf dem Podium trainiert, anfangs war ich sehr aufgeregt und die Übungen am Balken liefen holprig. Aber das Training ist dafür da, sich an das Licht und die Umgebung zu gewöhnen. Es war ein tolles Erlebnis, ich kann nur lernen und freue mich auf volle Ränge.

Wie sind deine Ziele für die EM?
Ich möchte einfach gut turnen, habe keine großen Erwartungen. Ich weiß aber, dass ich im Wettkampf aggressiver turnen muss, als heute.

Nadine Jarosch absolviert ihr Podiumstraining.

Cheftrainerin Ulla Koch und Kampfrichterin Inge Funke (Bild links) bewerten das Training von Nadine Jarosch (Bild mitte) und Kim Bui (Bild rechts) am Stufenbarren.

Elli Seitz und Oksana Chusovitina starteten ihr Podiumstraining in der dritten Subdivision.